10 Marketing-Strategien für Restaurants, um dein Geschäft auszubauen

Eine Frau bringt ein Tablett mit zwei Kaffees und eine Wolt-Papiertüte zu zwei sitzenden Männern

Ein Restaurant zu vermarkten erfordert 2026 vor allem eines: Fokus. Die Gewinnmargen zählen, Kund*innen haben mehr Auswahl denn je und eine kontinuierliche Sichtbarkeit entscheidet darüber, ob dein Restaurant gut besucht ist oder nicht. Die meisten Restaurantbetreiber*innen brauchen keine 50 Marketingmaßnahmen – sondern zehn Strategien, die tatsächlich für mehr Bestellungen sorgen.

Die folgenden zehn Marketingstrategien haben sich für unabhängige Restaurants in Deutschland besonders bewährt. Zu jeder Strategie erfährst du, was du direkt diese Woche konkret umsetzen kannst – und wie Wolt dich dabei unterstützt, wenn du bereits auf der Plattform vertreten bist.

10 Marketingstrategien, die mehr Bestellungen erzielen

Eine Frau mit Brille liest ein Notizbuch am Schreibtisch mit einem Computer, der einen Kalender zeigt

Die folgenden Strategien zielen auf die drei wichtigsten Erfolgsfaktoren ab, um wiederkehrenden Umsatz zu generieren: Sichtbarkeit, Conversion und Kundenbindung. Entscheidend ist nicht die Reihenfolge, sondern die Kombination. Restaurants, die im Liefergeschäft gut laufen, setzen in der Regel vier oder fünf dieser Maßnahmen konsequent um – nicht alle zehn gleichzeitig.

1. Optimiere zuerst dein Lieferprofi

Kund*innen entscheiden innerhalb weniger Sekunden. Hochwertige und aussagekräftige Fotos, klare Beschreibungen der Gerichte und realistische Zubereitungszeiten haben oft einen größeren Einfluss auf deine Bestellrate als bezahlte Werbung. Mit anderen Worten: Viele Restaurants erzielen bereits bessere Ergebnisse, ohne einen einzigen Euro in Werbung zu investieren – vorausgesetzt natürlich, diese grundlegenden Aspekte stimmen. 

Gibt es bei dir Handlungsbedarf? Ein Anzeichen könnte sein: Deine Conversion ist gering. Nur wenige Besucher*innen deiner Restaurantseite geben auch tatsächlich eine Bestellung auf.

Was du tun kannst: Überarbeite wenig aussagekräftige Namen von Gerichten, ersetze dunkle oder unattraktive Fotos und überprüfe deine Zubereitungszeiten. Weitere Tipps findest du in unserem Leitfaden zur optimalen Gestaltung deiner Speisekarte.

2. Sorge dafür, dass dich Kund*innen bei der lokalen Suche finden

Für die meisten Kund*innen beginnt die Suche nach einem Restaurant über lokale Suchergebnisse. Ein vollständig gepflegtes Google Unternehmensprofil mit aktuellen Öffnungszeiten, Fotos und einem funktionierenden Bestelllink erreicht Kund*innen, die gerade aktiv nach Essen in ihrer Nähe suchen.

Diese drei Dinge solltest du jede Woche überprüfen und bei Bedarf aktualisieren: Öffnungszeiten – insbesondere an Feiertagen, Fotos deiner Speisekarte und Gerichte, den Link zu deiner Bestellseite oder Website.

3. 3. Nutze zu Stoßzeiten bezahlte Werbeplatzierungen in der App

Mit In-App-Werbung erreichst du potenzielle Kund*innen genau in dem Moment, in dem sie sich entscheiden, was sie bestellen möchten. Die Kaufabsicht ist hoch, die Zielgruppe befindet sich in deinem Liefergebiet – und du kannst deine Kampagnen jederzeit pausieren oder anpassen.

Mit Wolt Ads tauchst du in bezahlten Werbeplatzierungen auf, wenn Kund*innen in deinem Liefergebiet nach Restaurants suchen. Starte mit einem kleinen Wochenbudget, lass die Kampagne zwei bis vier Wochen laufen und werte anschließend die Ergebnisse aus, bevor du mehr investierst. Richte deine Kampagnen gezielt auf deine umsatzstärksten Zeiten aus, statt sie den ganzen Tag laufen zu lassen. Mehr dazu erfährst du in unserem Beitrag zum Thema: Warum das Timing bei Retail Media entscheidend ist.

4. Stärke die Kundenbindung mit Wolt+ und attraktiven Angeboten

Bestehende Kund*innen zu halten, ist meist günstiger, als neue zu gewinnen. Aboprogramme, Treueangebote und gut getimte Promo-Aktionen helfen unabhängigen Restaurants dabei, ihre Stammkundschaft langfristig an sich zu binden.

Mit dem Wolt+-Programm erreichst du Abonnent*innen, die laut Wolt Daten durchschnittlich dreimal häufiger pro Monat bestellen als andere Wolt Kund*innen. Kombiniere das mit gezielten Promo-Aktionen zu ruhigeren Zeiten, um die Nachfrage besser zu verteilen und Stammkund*innen zu belohnen.

5. Setze auf gezielte Angebote statt pauschaler Rabatte

Ein Rabatt von 20% auf das gesamte Sortiment führt oft nur dazu, dass Kund*innen auf den nächsten Rabatt warten. Deutlich wirkungsvoller sind gezielte Angebote – etwa kostenlose Lieferungen zur Mittagszeit unter der Woche oder eine kostenlose Beilage bei der zweiten Bestellung. So förderst du genau das Verhalten, das du erzielen möchtest, ohne deine Gewinnmarge unnötig zu schmälern.

Passe jedes Angebot an dein jeweiliges Ziel an: Kennenlernangebote für Neukund*innen, Angebote für Folgebestellungen, um Einmalkäufer*innen zurückzugewinnen, Angebote zur Erhöhung des Bestellwerts, wenn du den durchschnittlichen Warenkorbwert steigern möchtest.

6. Zeige auf Social Media, was dein Restaurant besonders macht

Social Media funktioniert für Restaurants am besten, wenn die Inhalte authentisch und zielgerichtet sind. Ein Blick hinter die Kulissen, Tagesgerichte oder kurze Videos aus dem Küchenalltag kommen bei einem lokalen Publikum meist besser an als perfekt inszenierte Imagevideos.

Konzentriere dich auf die Plattformen, auf denen deine Kund*innen tatsächlich unterwegs sind, und poste regelmäßig – zum Beispiel zwei Beiträge pro Woche. Wenn du lokale Lieferanten, benachbarte Geschäfte oder (mit deren Zustimmung) deine Kund*innen markierst, kannst du deine Reichweite ganz ohne zusätzliches Werbebudget erhöhen.

7. Antworte auf jede Bewertung – egal ob positiv oder negativ

Bewertungen beeinflussen nicht nur dein Ranking, sondern auch das Vertrauen potenzieller Kund*innen. Eine kurze, freundliche Antwort auf eine negative Bewertung wirkt oft authentischer als gar keine Reaktion oder eine standardisierte Textbaustein-Antwort. Und ein einfaches Dankeschön für positives Feedback zeigt, dass du deine Kund*innen wertschätzt.

Ein guter Richtwert: Antworte möglichst immer innerhalb von 48 Stunden auf jede Bewertung. Für die meisten unabhängigen Restaurants reicht dafür schon ein fester 15-Minuten-Termin pro Woche.

8. Biete Stammkund*innen einen direkten Bestellkanal

Die Reichweite eines Marktplatzes oder einer Lieferplattform helfen dir dabei, neue Kund*innen zu gewinnen. Ein eigener Bestellkanal macht es Stammkund*innen dagegen besonders einfach, immer wieder bei dir zu bestellen. Viele Restaurants kombinieren beides erfolgreich: Die Lieferplattform sorgt für Reichweite und neue Kundschaft, während die eigene Bestellseite die Kundenbindung stärkt.

Mit einer Bestellseite im Look deiner Marke, die du über deine Website, Social-Media-Kanäle oder dein Google Unternehmensprofil teilen kannst, bietest du deinen Stammkund*innen eine direkte Bestellmöglichkeit, ohne bei der Lieferqualität Kompromisse einzugehen. Je nach Setup, Gebühren und Kundenbindung kann ein direkter Bestellkanal außerdem die Wirtschaftlichkeit von Folgebestellungen verbessern.

9. Nutze Daten statt Bauchgefühl

Viele Restaurantbetreiber*innen investieren zu viel Zeit und Budget in Maßnahmen, die sich richtig anfühlen – und zu wenig in die, die nachweislich funktionieren. Ein wöchentlicher Blick auf deine Kennzahlen zeigt dir, welche Gerichte, Zeitfenster und Angebote tatsächlich für mehr Bestellungen sorgen.

Mit Analytics & Insights im Händler-Portal behältst du Umsatz, Bestseller, Stoßzeiten und die Zusammensetzung deiner Kundschaft im Blick. Nimm dir jede Woche etwa 15 Minuten Zeit, um die Zahlen auszuwerten, und investiere dein Budget gezielt in die Maßnahmen, die nachweislich Ergebnisse liefern.

10. Gehe Partnerschaften in deiner lokalen Community ein

Kooperationen mit Geschäften aus der Nachbarschaft, Sportvereinen oder lokalen Community-Events verschaffen deinem Restaurant Aufmerksamkeit, die klassische Werbung kaum erzielen kann. Ein Pop-up-Stand auf einem Stadtfest oder die Unterstützung einer lokalen Charity-Initiative sorgt langfristig oft für mehr Wirkung als dieselbe Investition in eine allgemeine Werbekampagne.

Eine einfache Faustregel: Würde sich die Partnerschaft für deine Stammkundschaft natürlich und glaubwürdig anfühlen? Wenn die Antwort „Ja“ lautet, ist es einen Versuch wert.

So wurde aus dem 30-Plätze-Café Miss Mai eine stadtbekannte Marke

Ein gutes Beispiel dafür, wie diese Strategien in der Praxis funktionieren, ist Miss Mai. Das vietnamesische Café mit nur 30 Sitzplätzen entwickelte sich zu einer stadtbekannten Marke – dank einer starken Präsenz auf Lieferplattformen und einer klaren Markenidentität.

Über den Marktplatz erreichte das Restaurant neue Kund*innen in der gesamten Stadt, ohne zusätzliche Sitzplätze schaffen zu müssen. Gleichzeitig sorgten eine konstant hohe Qualität der Speisen und eine gute Sichtbarkeit dafür, dass viele Kund*innen immer wieder bestellten. Die ganze Geschichte erfährst du in unserer Miss Mai Erfolgsstory.

Die wichtigste Erkenntnis: Entscheidend ist nicht die Größe des Restaurants, sondern das Konzept. Eine kleine Küche mit einem klaren Profil, einem gut organisierten Liefergeschäft und einer stetigen Sichtbarkeit kann erfolgreicher sein als Restaurants mit deutlich mehr Kapazität.

Starte diesen Monat mit drei Strategien

Ein Mann im schwarzen Wolt-Sweatshirt unterhält sich mit einer anderen Person am Tisch

Die zehn vorgestellten Strategien funktionieren, weil sie einfach und wirkungsvoll sind. Wähle zunächst die drei Maßnahmen aus, die am besten zu deiner größten Herausforderung passen. Möchtest du deine Sichtbarkeit erhöhen? Dann konzentriere dich auf ein optimiertes Lieferprofil, lokale Suchergebnisse und In-App-Werbung. Geht es dir vor allem um Kundenbindung? Dann setze auf Treueprogramme, gezielte Angebote und einen direkten Bestellkanal. Entdecke, wie Wolt for Merchants unabhängige Restaurants in Deutschland dabei unterstützt, diese Strategien an einem zentralen Ort umzusetzen.

Häufig gestellte Fragen

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